Kategorie: Schiedsrichter

Schiedsrichter sorgen für Rekorde

afvd-logoIm April hat die deutsche Saison im American Football begonnen, das letzte Mai-Wochenende war nun das bisher fleißigste für die deutschen Footballer. Allein im Ligenbetrieb von Männern und U19-Mannschaften fanden landauf, landab mit 103 Punktspielen so viele statt wie bisher noch nicht in diesem Jahr. Hinzu kamen Spiele der Damenbundesligen, im Flag-Sekor und im stetig wachsenden U16- und U13-Bereich, teils in Turnierform mit ganztägigem Programm.

Es war das zweite Wochenende des Jahres mit mehr als 100 Spielen in Männer- und U19-Bereich – und weitere werden folgen: Am Wochenende des 18. und 19. Juni werden es dann gar 114 Spieltermine allein in diesen Bereichen sein. Und dazu braucht es nicht nur Spieler, Coaches und entsprechende Logistik in den Vereinen – dazu braucht es natürlich auch Schiedsrichter.

Sieben pro Spiel, jedenfalls auf jeden Fall in den oberen Ligen, nach Möglichkeit aber immer, wenn es möglich zu machen ist, sind es. Da lässt sich leicht berechnen, welche Heerscharen an schwarz-weiß gestreiften „Zebras“ Wochenende für Wochenende viel auf sich nehmen, um mit ihrem Einsatz den Spielbetrieb zu ermöglichen.

Und so trifft es sich natürlich gut, dass pünktlich zu dieser Rekordzeit AFVD-Bundesschiedsrichterobmann Sebastian Barth mit seiner jährlichen Statistik selbst einen Rekord vermelden darf: Erstmals sind es mehr als 1.000 Referees, die derzeit eine der AFVD-Lizenzen ihr eigen nennen. 1.003 Schiedsrichter sind es derzeit genau, eine Steigerung von etwas über sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr.

2015 war bereits eine andere „Schallmauer“ erreicht worden. Da waren es erstmals schon 100 Schiedsrichter, die die höchste der fünf Lizenzstufen erklommen hatten und mit ihrer A-Lizenz dann auch berechtigt waren, Spiele in den höchsten Spielklassen oder Länderspiele zu leiten. Was den Weg für weitere Rekorde im deutschen American Football aber vor allem leichter macht, ist vor allem die Gesamtzahl an Referees. Denn viel Football gespielt werden kann eben nur, wenn auch genügend ausgebildete Schiedsrichter „mitspielen“.

Quelle: Huddle Verlag